Deutsche Meisterschaften U14-U18: Fünf Titel fürs Helios Project in Gelsenkirchen
Vier Goldmedaillen am ersten Tag, eine weitere am zweiten. Plus Silber, Bronze und ein Ausblick auf bis zu acht Nationalkader-Athleten 2027. Acht Athletinnen und Athleten aus dem Helios Project sind nach Gelsenkirchen zu den Deutschen Meisterschaften U14 bis U18 des Deutschen Ju-Jutsu Verbandes (DJJV) angereist. Sieben kommen mit einer Medaille zurück. Fünfmal davon Gold. Wir…
Zum InhaltVier Goldmedaillen am ersten Tag, eine weitere am zweiten. Plus Silber, Bronze und ein Ausblick auf bis zu acht Nationalkader-Athleten 2027.
Acht Athletinnen und Athleten aus dem Helios Project sind nach Gelsenkirchen zu den Deutschen Meisterschaften U14 bis U18 des Deutschen Ju-Jutsu Verbandes (DJJV) angereist. Sieben kommen mit einer Medaille zurück. Fünfmal davon Gold.
Wir sortieren das hier in Ruhe.
Tag 1 in Gelsenkirchen: Vier Titel ohne große Vorwarnung
Wenn man sich vorher angeschaut hätte, was an Tag eins möglich wäre, hätte man wahrscheinlich von einem sehr guten Tag bei zwei oder drei Titeln gesprochen. Es wurden vier.
Emma McDonagh (U18 -57 kg) macht das, was man inzwischen fast erwartet: Sie gewinnt. Diesmal ohne einen einzigen Punkt abzugeben. Es ist ihr dritter deutscher Meistertitel in Folge. Drei Jahre in Serie auf nationalem Niveau zu dominieren, in dieser Altersklasse, mit dieser Konstanz – das ist auf einem Level, das in der Szene Aufmerksamkeit verdient hat.
Noah Schicha (U18 -56 kg) überrascht in seiner Gewichtsklasse alle. Im ersten Anlauf bei einer Deutschen Meisterschaft. Nach wenigen Monaten Training im Gi. Wer Noah trainieren sieht, ahnt es schon: Da kommt noch deutlich mehr.
Una Stausberg (U14 -36 kg) tritt zum ersten Mal überhaupt bei einer Deutschen Meisterschaft an und holt sich Gold mit einem Fokus, der überhaupt nicht zu ihrer Altersklasse passt. Das war keine zufällige Top-Leistung. Das war eine sehr klare Ansage.
Marcel Dziubek (U18 -85 kg) ist Deutscher Meister U18 -85 kg. Marcel war wegen einer formalen Verzögerung ein Jahr nicht im Nationalkader, was niemand mit sportlicher Logik hätte erklären können. 2027 ist er wieder da, wo er hingehört.
Der Wermutstropfen des ersten Tages kam von Lupus Stausberg, unserem amtierenden Europameister. Zwei Submission-Siege zum Auftakt, dann im dritten Kampf nach einem erfolgreichen Takedown direkt in einen Choke gelaufen. Wenige Sekunden, und das Wochenende war für ihn beendet. Sport ist genau das: zwischen zwei großartigen Auftritten kann ein Moment liegen, der einen aus dem Turnier wirft. Das gehört dazu, auch wenn es weh tut. Lupus weiß das, das Team weiß es. Weiter geht’s.
Tag 2 in Gelsenkirchen: Gold, Silber und ein knappes Bronze
Leni Chilla (U16 -52 kg) beginnt den zweiten Tag so, wie man sich einen zweiten Tag wünscht. Drei klare Siege ohne gegnerische Punkte, am Ende steht: Deutsche Meisterin U16 -52 kg. Dominante Vorstellung von Anfang bis Ende.
Anton Ackermann marschiert durch Vorrunde und Halbfinale. Im Finale entscheidet ein einziger Vorteilspunkt gegen ihn. Silber, mehr als verdient, und genau das was man braucht um motiviert weiter zu arbeiten.
Paris Sidiropoulos liefert drei klare Siege ab und verliert dann einen Kampf, in dem der Videoassistent eine regelkonforme, extrem knappe Entscheidung trifft. Bronze. Sportlich vollkommen in Ordnung. Trotzdem zum Haare raufen…
Bilanz: 5x Gold, 1x Silber, 1x Bronze – und ein Kader, der wächst
Wer rechnet, kommt auf sieben Medaillen aus acht Starts. Fünf davon Gold. Wir sagen das nicht aus Stolz allein, wir sagen es, weil es eine Aussage über die Arbeit der letzten Monate ist und über die Athletinnen und Athleten, die sie geleistet haben.
Konkrete Konsequenz: Für die nächste Saison könnten bis zu acht unserer Kids im DJJV-Nationalkader 2027 stehen. Das ist eine Zahl, die ein kleiner, persönlich geführter Club aus Köln normalerweise nicht produziert. Für uns ist es Bestätigung, dass unser Ansatz funktioniert: Leistungssport und Integration aller, in derselben Halle, im selben Training, auf derselben Matte.
Danke nach Gelsenkirchen, an den DJJV und an Bushido Ryu
Eine Turnierveranstaltung steht und fällt mit der Ausrichtung. Bushido Ryu e.V. hat in Gelsenkirchen eine Veranstaltung abgeliefert, die sich nicht hinter internationalen Events verstecken muss. Erstklassige Betreuung, gutes Catering, saubere Toiletten – wer schon einmal auf einem großen Turnier war, weiß, dass dieser letzte Punkt überhaupt nicht selbstverständlich ist. Vielen Dank an den DJJV für die Organisation und an Bushido Ryu für die Gastfreundschaft.
Und Dank auch an alle Supporter, die mit angereist sind, an die befreundeten Teams, an die Athletinnen und Athleten, mit denen unsere Kids ihre besten Kämpfe gemacht haben. Auf der Matte versucht man, sich gegenseitig zu schlagen. Davor, danach, daneben hilft man sich. Das ist die Szene, die wir kennen und in der wir uns zu Hause fühlen.
Wie es weitergeht
Mit diesen Ergebnissen im Rücken geht es jetzt in die internationale Wettkampfsaison. Wir werden hier im Blog regelmäßig berichten, welche Helios-Athleten wo antreten und wie es läuft. Bis dahin gilt: Training am Montag wie immer.
Wenn du Lust hast, wie unsere Kids einmal selbst auf der Matte zu stehen, oder dein Kind sich bei uns ausprobieren möchte: Schreib uns. Probetraining geht bei uns unkompliziert.
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